Visionen für Allagen

Information und Ideensammlung standen im Focus

Gäste aus Hirschberg berichteten über eigene Erfahrungen

„Ohne die Mitwirkung aller Bürger/innen läuft nichts“

Allagen ( thof ) :

Hocherfreut zeigte sich Marc Severin, Mitglied des Initiativkreises und Moderator des Info-Abends,  angesichts des großen Zuspruchs, den die lediglich durch Mundpropaganda ausgesprochene  Einladung zu einer weiteren Gesprächsrunde über die Bildung eines erweiterten Initiativkreises fand.Visionen3 So soll dieser kein Verein im üblichen Sinne sein, sondern das Ziel verfolgen, auf möglichst breiter Basis ein Konzept zu erarbeiten, das einzig dem Ziel dient, Allagen vorwärts zu bringen.

Kurz gingen er auf bisherige Gesprächsinhalte ein und begrüßte dann mit Dieter Bräutigam und Christof Buerdick zwei Gäste aus Hirschberg, die im Hirschberger Vereinsring bzw. in der Bürgerstiftung schon mannigfache Erfahrungen sammelten, die nach bisheriger Vorstellung der Allagener Initiatoren der Gesprächsrunden hilfreich für das Finden eigener Wege sein könnten.
Gern gingen die beiden engagierten Gäste auf all das ein, was sie in den vergangenen Jahren bewerkstelligten, hoben positive Ergebnisse hervor, scheuten sich allerdings auch nicht, schonungslos negative Erfahrungen zu nennen: „Wir begrüßen natürlich sehr, dass Ihr in Allagen möglicherweise  ähnliche Wege gehen wollt, wie wir es in Hirschberg schon vollzogen haben. Wir nennen Euch natürlich gern Vorgehensweisen, die besonders erfolgreich waren, warnen aber auch mit Nachdruck vor falschen und absolut irrigen Erwartungen!“  Ziele, so die beiden Gäste, seien Pflege, Wahrung und Förderung des kulturellen, heimatlich orientierten und dörflichen Lebens, die natürlich eng verbunden mit der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Ortspflege und Dorfentwicklung verbunden sein müssten. Hocherfreut zeigten sich angesichts dieser von den Gästen aus Hirschberg formulierten Grundsätze  die bisherigen Teilnehmer der Gesprächsrunden, decken sie sich doch weitgehend mit den von ihnen schon ins Auge gefassten Inhalten einer gemeinsamen künftigen Arbeit. Gern und mit großem Engagement brachten sich hier mehrere Besucher ein und formulierten ihrerseits mögliche Ergänzungen wie „Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls“, „Unterstützung/Vernetzung aller relevanten Interessengruppen  – z.B. Bürger, Vereine, Firmen, Institutionen, usw.“, „Verbesserung des Informationsflusses“, „Erhalt und Pflege von Brauchtum sowie Heimat- und Geschichtsbewusstsein“. Einhellig sprachen alle Besucher dem Ziel, „Zusammenführung aller Generationen“ einen besonders großen Stellenwert zu. Intensiv diskutierten die Besucher dann – ausgehend von den genannten Zielen – über Möglichkeiten der Gründung einer „Dorfgemeinschaft“ und kamen dabei zu der Überzeugung, dass es sicher zweckmäßig und auch sinnvoll sei, noch mehr Menschen und bestehende Organisationen  in das Sammeln von Informationen einzubeziehen.

Moderator M. Severin schlug dann vor, jeden Mitbewohner aufzurufen, sich in Gründung der „Bildung einer engagierten und aktiven Dorfgemeinschaft“ einzubinden: „Jeder ist herzlich eingeladen, Vorschläge zu unterbreiten, die dem Ziel, Leben in das Untere Möhnetal zu bringen, dienen könnten  und seien sie auch vordergründig quer und kaum umsetzbar!“ Angesichts der  steigenden Vernetzung der Menschen über elektronische Medien bitten die Initiatoren der Veranstaltung um Zusendung per Mail an : meinort@gmx.de !

Abschließend betonte M. Severin noch einmal nachdrücklich für sich und auch stellvertretend für die weiteren Initiatoren der Gesprächsrunden: „Wir verstehen uns nicht als Vorstand eines neuen Vereins. Vielmehr möchten wir gemeinsam mit Euch Ideen sammeln, sie bündeln und auf diese Weise positive Veränderungen für Allagen und Niederbergheim bewirken. Jede/r Bürger/in ist aufgerufen, nein aufgefordert, sich einzubringen, da wir nur gemeinsam etwas auf die Beine stellen können. In einigen Wochen werden wir uns erneut treffen – dann hoffentlich über viele neue Ideen sprechen – und uns dann gemeinsam Gedanken machen, wie wir daraus ein Gesamtkonzept entwickeln können!“