Dorfkonferenzen in Allagen und Niederbergheim

Prickelnde Spannung bei allen bisher Aktiven

Nicht nörgeln – konstruktiv mitmachen“ als Devise
Allagen ( thof ) :

Seit geraumer Zeit besteht der „Initiativkreis Dorfgemeinschaft Allagen/Niederbergheim“. Viel Arbeit und persönlichen Einsatz haben Siegfried Kutscher, Heinrich Münstermann und weitere Aktivisten inzwischen investiert. So erinnern sich die Bewohner im „Unteren Möhnetal“ noch gern an die Adventszeit mit zahlreichen, im Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt durchgeführten Aktionen auf dem Johannesplatz, dem sehenswerten Adventskalender, der gemeinsam mit Schülern und Lehrern der GS Allagen entstand und vor allen Dingen natürlich an die unzweifelhaft aufkommende Aufbruchstimmung, das künftige Geschehen in den Randbereichen der Stadt Warstein selbst in die eigenen Hände zu nehmen, um Veränderungen zu bewirken. „Um alle Bewohner/innen mit ins Boot zu nehmen und damit deren vielfältige, zweifelslos vorhandenen Ressourcen zu nutzen, laden wir zu zwei Dorfkonferenzen ein: –

Allagen, Schützenhalle, 01. Februar 2014, 13.30 Uhr;
Niederbergheim, Schützenhalle, 08. Februar 2014, 13.30 Uhr !“

gaben S. Kutscher und H. Münstermann jetzt im Rahmen einer Zusammenkunft des Initiativkreises bekannt. Mit großer Freude stellten beide zunächst die Moderatoren vor, unter deren Leitung die Dorfkonferenzen ablaufen sollen. Ines Möller, Carsten Risse und Burkhardt Keseberg konnten für die sicher hochinteressante Aufgabe gewonnen werden. Ausführlich stellten beide dann vor, wie ihrer Meinung nach der Nachmittag ablaufen könnte bzw. sollte. So wollen sie den Besuchern in einem ersten Zeitblock die Möglichkeit bieten, den Ist-Zustand zu beschreiben und die „positiven Seiten“ Allagens bzw. Niederbergheims herauszuarbeiten. Im nächsten Durchgang gilt es dann aufzulisten, was in beiden Ortsteilen als „weniger schön“ bzw. „schlecht“ empfunden wird. Besonders wichtig wird es dann im 3. Teil des Nachmittags. Hier können bzw. sollen die Besucher ihrer Fantasie freien Lauf lassen und zusammenstellen, was sie wie „verbessern“ möchten. Und gerade hier erwarten die Initiatoren der Dorfkonferenzen natürlich eine Vielzahl von Ideen, die es selbstverständlich später zu sichten gilt, um dabei u.a. auch ihre Umsetzbarkeit zu prüfen: „Hier darf es keine Beschränkungen hinsichtlich möglicher Vorschläge geben – was jemand als wünschenswert erachtet, muss auf den Tisch – wir erhoffen uns eine riesige Palette breitgefächerter Ideen!“ freuen sich die Initiatoren schon jetzt auf viele, tolle Ideen. Da gewünschte Veränderungen natürlich von vor Ort wohnenden Menschen durchgeführt werden müssen, möchten S. Kutscher und H. Münstermann in einem 4. Block Personen finden, die bereit sind, sich für die Umsetzung der Ideen zu engagieren. In ihrem Abschlussstatement wollen die bisherigen Aktivisten ihre Überlegungen über ein weiteres Vorgehen vorstellen, betonen allerdings sehr energisch: „Alles ist im Augenblick im Fluss – jeder kann sich derzeit, bei den Dorfkonferenzen und natürlich auch noch danach einbringen und konstruktiv gestaltend mitwirken!“Dorfkonferenz1_1Ansatzweise machten S. Kutscher und H. Münstermann dann deutlich, welch wichtige Rolle ihrer Meinung nach den Moderatoren der beiden Dorfkonferenzen zukommt: „Sie werden natürlich nichts vorgeben sondern lediglich die Aufgabe haben, die Arbeit während der Konferenzen zu strukturieren, möglicherweise Impulse zu geben, zusammenzufassen, für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen – von ihrem Engagement wird es sicher auch abhängen, wie lebendig die Diskussion während der Dorfkonferenzen verläuft!“
Mit organisatorischen Informationen – z.B. dass die Bewohner im Unteren Möhnetal durch Plakate, Flyer für jeden Haushalt und natürlich durch Mundpropaganda zu den Dorfkonferenzen eingeladen werden – beschlossen Initiatoren und Mitarbeiter den Abend und bekräftigten abschließend:
„Wir sind sicher auf einem guten Weg, müssen allerdings jetzt noch möglichst viele Mitbewohner animieren, ihn gemeinsam mit uns zu gehen. Davon hängt letztlich ab, wie erfolgreich wir im Interesse unserer beiden Ortsteile Allagen und Niederbergheim sein werden!“