Dorfbegehung Allagen / Niederbergheim

Initiativkreis startete Samstag 1. Etappe in Niederbergheim

Allagen ( thof ) :

Erfreulich groß war die Zahl der Bewohner Allagens und Niederbergheims, die auf Einladung des Initiativkreises „Dorfgemeinschaft Allagen/Niederbergheim“ zum Campingplatz der Familie Wiggeshoff  kamen und sich von dort aus auf die 1. Etappe der Begehungen beider Ortsteile machten.  Die Initiativkreis-Sprecher Sigi Kutscher und Heinrich Münstermann begrüßten zunächst alle Gäste und zeigten dann Ziele auf, die ihrer Meinung nach durch die Begehungen – geplant ist übrigens eine Begehung pro Monat, insgesamt ca. 10 bis 12 im Laufe des Jahres –  erreicht werden sollen: „Grundsätzlich wollen wir feststellen, was es an „Positivem“ und „Negativem“ in beiden Ortsteilen gibt, was mit einfachsten Mitteln schnell und unbürokratisch zu verändern wäre, wie direkte Anwohner ihr unmittelbares Lebensumfeld beurteilen, usw.!  Vom Campingplatz Wiggeshoff ging es zunächst längs der Sauerlandstraß4 (L 856).  Schnell zeigte sich hier, dass sicher über eine  Fortführung des Fuß-/Radweges entlang der Sauerlandstraße bis zum Campingplatz bzw. ersten Abzweigung im Arnsberger Wald als Bürgerradweg nachgedacht werden sollte. Hier sind Fußgänger und Radfahrer schutzlos auf der kurvigen Landesstrasse unterwegs und können nur froh sein, wenn sie dieses Stück unbeschadet überstehen.

Ein mit Blumen geschmücktes, früher in der Landwirtschaft genutztes Fahrzeug  hieß die Wanderer dann im Eingang Niederbergheims herzlich willkommen, was alle sehr begrüßten.  Weiter ging es dann in bzw. durch die Spiekerecke,  die mit alten gepflegten Fachwerkhäusern und historischen Hausinschriften punktete –  eine davon sogar aus dem Jahre 1159.  Schnell hatten Anwohner reagiert und einen Teil der Spiekerecke  in „König-Prinz-Allee“ umgetauft. Großen Bewunderung fand  eine riesige alten Linde. Als besonders positiv beurteilten die Initiativkreis-Mitglieder auch den  Kinderreichtum, so manch einen schicken Neubau und natürlich das tolle Wandergebiet rund um den Lüsenberg.  Wer ihn erklimmt, dem bietet sich ein fantastischer Ausblick auf das idyllisch gelegene Niederbergheim.  U.a. kann man von seiner Höhe sowohl die Niederbergheimer Antonius-Kapelle wie auch die Allagener Kirche St. Johannes-Baptist sehen.  Als echtes Highlight Niederbergheims präsentiert sich die vom Niederbergheimer Kapellenverein in beispielhafter Weise betreute   Antonius-Kapelle mit Ehrenmal und  einem Gedenkstein, der auf das historische Alter Niederbergheims hinweist.  Sehr stolz können die Niederbergheimer über ihren schmucken Dorfplatz sein – sicher sähe es so manch ein Bewohner gern, wenn er noch intensiver genutzt würde – für die Bevölkerung und mit der Bevölkerung.  Ihn zum Treffpunkt für „Alle“ zu machen, das wäre sicher eine Aufgabe, die nur Vereine und Bewohner  gemeinsam  umsetzen könnten.  Spontan nannten die Besucher  Ideen für eine Belebung des Platzes  – z.B.  auch Schach, Boccia, eine Grillstelle sowie mehr Spielgeräte für Kinder anzubieten.

Sehr angetan waren die Initiativkreis-Besucher  über die Gestaltung der Bachläufe  Hamecke und Wanne sowie ihrer Einmündung in die Möhne.

Ein weiteres  Aushängeschild Niederbergheims ist das  historische Sägegatter – direkt an der ehemaligen Bahntrasse, am jetzigen Radweg, gelegen. Hier hat der Heimatverein Niederbergheim großartige Arbeit geleistet. Noch bekannter ist die unter Denkmalschutz stehende, aus dem Jahr 1551 stammende  Wassermühle der Familie  Pohl. Mit der ursprünglich als  Säge – und Kornmühle genutzten Anlage wird heute aus Wasserkraft Strom gewonnen.  Als sehr förderlich für die Steigerung ihres Bekanntheitsgrades bewerteten die Besucher, dass die Mühle  vom „Warsteiner Stadtmarketing“ bereits mit einem  Audio QR-Code ausgestattet wurde, der es Gästen ermöglicht, den Code einzuscannen und dann  Informationen über die Mühle abrufen.

Sicher stellten die Besucher auch Mängel fest: So sind manche Hinweisschilder  nicht mehr lesbar oder verbogen. Akribisch hielten sie Leerstände von Häusern fest, um diese  Info für den Zuzug von Neubürgern zu nutzen.

Drei Stunden dauerte der 1. Rundgang, den  S. Kutscher, H. Münstermann und ihre Begleiter bei wunderschönem Sonnenwetter absolvierten .Alle Teilnehmer waren rückhaltlos beeindruckt von den Schönheiten  Niederbergheims: sehr viel Grün, liebevoll gestaltete Vorgärten und viele kleine historische Hightlights.  So zogen dann auch alle ein absolut positives Fazit über das, was sie bei ihrer 1.Etappe erlebten.   Heinrich Münstermann und Siegfried Kutscher werden nun über alle gewonnenen Erkenntnisse ein Protokoll erstellen.

„So wird sichergestellt, dass nichts verloren geht, sondern vielmehr alle Ergebnisse von den noch in diesem Monat zu gründen Arbeitsgruppen genutzt werden können!“ bekräftigen die beiden „Motoren“ des Initiativkreises.   Herzlich bedankten sich beide bei allen Bürgern, die mitgegangen waren. Besonders zufrieden zeigten sie sich darüber, dass Niederbergheims wohl künftiger  Ortsvorsteher  Christian Lenze mit von der Partie war, sein Interesse an der Arbeit des Initiativkreises bekundete und zudem als „Poalbürger“  viele Hinweise und Ergänzungen liefern konnte.

Eine nicht repräsantive Auswahl von Bildmotiven aus der Dorfbegehung:

Die nächste Dorfbegehung (2. Etappe) findet in einigen Wochen in Allagen statt.  Termin, Ausgangspunkt und Verlauf der 2. Etappe werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Ein mit Blumen geschmücktes, früher in der Landwirtschaft genutztes Fahrzeug hieß die Wanderer dann im Eingang Niederbergheims herzlich willkommen, was alle sehr begrüßten. Weiter ging es dann in bzw. durch die Spiekerecke, die mit alten gepflegten Fachwerkhäusern und historischen Hausinschriften punktete – eine davon sogar aus dem Jahre 1159. Schnell hatten Anwohner reagiert und einen Teil der Spiekerecke in „König-Prinz-Allee“ umgetauft. Großen Bewunderung fand eine riesige alten Linde. Als besonders positiv beurteilten die Initiativkreis-Mitglieder auch den Kinderreichtum, so manch einen schicken Neubau und natürlich das tolle Wandergebiet rund um den Lüsenberg. Wer ihn erklimmt, dem bietet sich ein fantastischer Ausblick auf das idyllisch gelegene Niederbergheim. U.a. kann man von seiner Höhe sowohl die Niederbergheimer Antonius-Kapelle wie auch die Allagener Kirche St. Johannes-Baptist sehen. Als echtes Highlight Niederbergheims präsentiert sich die vom Niederbergheimer Kapellenverein in beispielhafter Weise betreute Antonius-Kapelle mit Ehrenmal und einem Gedenkstein, der auf das historische Alter Niederbergheims hinweist. Sehr stolz können die Niederbergheimer über ihren schmucken Dorfplatz sein – sicher sähe es so manch ein Bewohner gern, wenn er noch intensiver genutzt würde – für die Bevölkerung und mit der Bevölkerung. Ihn zum Treffpunkt für „Alle“ zu machen, das wäre sicher eine Aufgabe, die nur Vereine und Bewohner gemeinsam umsetzen könnten. Spontan nannten die Besucher Ideen für eine Belebung des Platzes – z.B. auch Schach, Boccia, eine Grillstelle sowie mehr Spielgeräte für Kinder anzubieten.
Sehr angetan waren die Initiativkreis-Besucher über die Gestaltung der Bachläufe Hamecke und Wanne sowie ihrer Einmündung in die Möhne.
Ein weiteres Aushängeschild Niederbergheims ist das historische Sägegatter – direkt an der ehemaligen Bahntrasse, am jetzigen Radweg, gelegen. Hier hat der Heimatverein Niederbergheim großartige Arbeit geleistet. Noch bekannter ist die unter Denkmalschutz stehende, aus dem Jahr 1551 stammende Wassermühle der Familie Pohl. Mit der ursprünglich als Säge – und Kornmühle genutzten Anlage wird heute aus Wasserkraft Strom gewonnen. Als sehr förderlich für die Steigerung ihres Bekanntheitsgrades bewerteten die Besucher, dass die Mühle vom „Warsteiner Stadtmarketing“ bereits mit einem Audio QR-Code ausgestattet wurde, der es Gästen ermöglicht, den Code einzuscannen und dann Informationen über die Mühle abrufen.
Sicher stellten die Besucher auch Mängel fest: So sind manche Hinweisschilder nicht mehr lesbar oder verbogen. Akribisch hielten sie Leerstände von Häusern fest, um diese Info für den Zuzug von Neubürgern zu nutzen.
Drei Stunden dauerte der 1. Rundgang, den S. Kutscher, H. Münstermann und ihre Begleiter bei wunderschönem Sonnenwetter absolvierten .Alle Teilnehmer waren rückhaltlos beeindruckt von den Schönheiten Niederbergheims: sehr viel Grün, liebevoll gestaltete Vorgärten und viele kleine historische Hightlights. So zogen dann auch alle ein absolut positives Fazit über das, was sie bei ihrer 1.Etappe erlebten. Heinrich Münstermann und Siegfried Kutscher werden nun über alle gewonnenen Erkenntnisse ein Protokoll erstellen.
„So wird sichergestellt, dass nichts verloren geht, sondern vielmehr alle Ergebnisse von den noch in diesem Monat zu gründen Arbeitsgruppen genutzt werden können!“ bekräftigen die beiden „Motoren“ des Initiativkreises. Herzlich bedankten sich beide bei allen Bürgern, die mitgegangen waren. Besonders zufrieden zeigten sie sich darüber, dass Niederbergheims wohl künftiger Ortsvorsteher Christian Lenze mit von der Partie war, sein Interesse an der Arbeit des Initiativkreises bekundete und zudem als „Poalbürger“ viele Hinweise und Ergänzungen liefern konnte.

Die nächste Dorfbegehung (2. Etappe) findet in einigen Wochen in Allagen statt. Termin, Ausgangspunkt und Verlauf der 2. Etappe werden rechtzeitig bekanntgegeben

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