Aufbruchstimmung auch in Vereinen und Gruppierungen

„Kommunikation“ lautet ein Zauberwort

Allagen/Niederbergheim (thof) ∎ Gespannt waren sicher viele Vereinsvertreter ins Gasthaus „Don Camillo“ gekommen, um von den Initiativkreis-Mitgliedern zu erfahren bzw. mit ihnen darüber zu diskutieren, was ihnen deren bisherige und auch noch geplanten Aktivitäten wohl im Hinblick auf die eigene Vereinsarbeit bringen könnten. Nachdrücklich betonte Initiativkreis-Mitglied Siegfried Kutscher nach seiner BegrüßungINI-Kreis1 aller Besucher: „Heinrich Münstermann, mir und den restlichen Mitgliedern des Lenkungskreises ist außerordentlich wichtig, Euch allen deutlich zu machen, dass wir Eure Tag für Tag geleistete Vereinsarbeit außerordentlich schätzen, dass sie unbedingt weitergeführt werden muss, und dass wir nur Beiträge und Anregungen liefern möchten, sie – falls möglich – zu verbessern und zu optimieren!“ Gern ging S. Kutscher zunächst konkret auf die vielfältigen Anregungen ein, die Bürger/innen im Hinblick auf die in Allagen und Niederbergheim geleistete Vereinsarbeit in den Dorfkonferenzen genannt hatten und stellte noch einmal deutlich heraus: „Wir wollen auf keinen Fall oberlehrerhaft Vorgaben machen sondern gemeinsam mit Euch Lösungen für anstehende Probleme entwickeln. Zusammenarbeit erbringt „Mehrwert“ zum Vorteil aller Mitbewohner/innen!“

Beispielhaft nannte S. Kutscher in den Dorfkonferenzen zuvor genannte Wünsche wie die „Begrüßung von Neubürgern“ und ihre Integration in das örtliche Gemeinwesen: „Das ist mit einer verbesserten Kommunikation möglich – sie wollen wir gemeinsam entwickeln!“ „Eine „Dorfbroschüre“ könnte z.B. ein geeignetes Instrument sein, in der sich Vereine vorstellen und Neubürger einladen, sich ihnen anzuschließen!“ wurde S. Kutscher konkret und ergänzte: „Wir werden alle Vereine anschreiben, ihnen einen Fragebogen zusenden, in denen Vereine ihre Aktivitäten auflisten, damit wir sie dann in einer Dorfbroschüre verarbeiten können!“

Lenkungskreis-Mitarbeiter Antonius Kemper informierte kurz über zwei wichtige, auch Vereine betreffende Neuerungen. So beschrieb er kurz die Bedeutung der nun auch in Warstein vergebenen „Ehrenamtskarte“. Weiter erläuterte er, was unter „Crowd-Funding“ zu verstehen ist und welche Möglichkeiten es für Vereine erschließt. Gern griff S. Kutscher die Frage einer Besucherin auf, wie ein mögliches „Begrüßungspaket“ für Neubürger aussehen könnte, was es enthalten sollte/könnte und wie es zu finanzieren sei: „Bis zur Terminabsprache im Herbst solltet Ihr in Euren Vereinen über eine Gestaltung des Paketes diskutieren – dann sollten wir uns gemeinsam festlegen!“ Eine ganz neue Bedeutung des traditionellen Ferienspaßes zeigte S. Kutscher dann auf: „Sich um daheimgebliebene Kinder zu kümmern, ist sicher lobenswert, reicht mir aber bei weitem nicht. Ich könnte mir denken, dass Vereine weiterreichende Angebote für Familien, für Ältere, für Jüngere usw. entwickeln und damit für Dynamik während der Ferienzeit sorgen!“ Abschließend nannte S. Kutscher weitere Projekte, denen man sich zuwenden könnte bzw. sollte – u.a. dem Aufbau eines Digitalen Bilder-Dorf-Archivs – und informierte über das Leader-Projekt: „Wir haben einen ersten Erfolg erzielt – jetzt kommt es darauf an, sich gemeinsam weiter dafür einzusetzen – ich sehe darin eine Riesenchance für unsere Region!“

Mit der Bitte, den Initiativkreis weiter konstruktiv zu unterstützen schloss S. Kutscher die in außerordentlich guter Atmosphäre durchgeführte Versammlung.

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