Heimischer MGV „Cäcilia“ Ausrichter der diesjährigen Jubilahrehrung des Sängerkreises Lippstadt

Albert Voß seit 65 Jahren aktiver Sänger

Josef Wüllner führte gekonnt durch das kurzweilige Programm

Gemeinsamer Abschluss mit „Dona Nobis Pacem“

Niederbergheim ( thof ) :

„Langjährig aktive Sänger/innen und verdienstvolle Funktionäre stehen bei der heutigen Ehrungsveranstaltung des Sängerkreises Lippstadt in der Niederbergheimer Schützenhalle  im Mittelpunkt,“ betonte der Sängerkreis-Vorsitzende Josef Wüllner nach der musikalischen Einstimmung durch den heimischen  MGV Cäcilia Allagen, ehe er neben einer erfreulich großen Schar von Sängerinnen und Sängern aus dem ganzen Kreisgebiet Vize-Landrätin Heike Kruse,  Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und Niederbergheims OV Franz-Josef Schröer ganz besonders willkommen hieß. Ein herzliches Dankeschön für die Ausrichtung der Jubilar-Veranstaltung richtete er an den gastgebenden MGV Cäcilia Allagen. Mit in seinen Dank bezog er Pianistin Ioana Ionescu ein, die bei allen Gesangsvorträgen eine glänzende Begleiterin war.

Nach der Begrüßung durch den MGV-Vorsitzenden Wilfried Hesse überbrachten Heike Kruse beste Wünsche des Kreistags und der Kreisverwaltung und Dr. Schöne von Rat und Verwaltung der Stadt Warstein.
Beide betonten, dass Gesangvereine hochrangige Kulturträger seien, dass Musik verbinde und somit eine hohe Bedeutung für das menschliche Miteinander habe: „Wir können uns froh und glücklich schätzen, dass wir Euch haben und immer wieder auf Euch und Eure stimmungsvollen musikalischen Vorträge zurückgreifen können. Das Singen macht Sängern sicher zunächst selbst großen Spaß.
Höchst bedeutsam ist allerdings auch, dass Ihr anderen Menschen durch Euren Gesang große Freude bereitet.“

Gern ging Sängerkreis-Vorsitzender J. Wüllner auf die Würdigung des Chorgesangs durch die beiden hochrangigen Politiker ein und unterstrich seinerseits, dass Chöre zum einen von der Vorbildwirkung langjähriger Mitglieder und dem Engagement jahrzehntelang tätiger Mitarbeiter leben:
„Die heutige Festveranstaltung hat das klare Ziel, beide Personengruppen in den Focus zu rücken und ihre Wertigkeit herauszustellen!“

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen zeichnete J. Wüllner dann Sänger/innen für 40-, 50-, 60- und sogar 65-jährige Zugehörigkeit

in einem Chor aus.

40 Jahre Mitglied in einem Chor sind:
Peter Dürwald (MGV Stadt Erwitte);
Diethelm Hostmann (MGV Cäcilia Geseke);
Bernhard Sure (MGV Cäcilia Geseke);
Christa Joachimsmeier (Gesangverein Lipperode);
Monika Lange (Kammerchor Capella Vox Humana Warstein;
Seit einem halben Jahrhundert singen:

Günter Severin (MGV Cäcilia Geseke);
Friedhelm Brock (Gem. Chor Cäcilia Lipperode);
Irmgard Kaup (Singegemeinschaft Hirschberg);

Vor 60 Jahren traten in einen Chor ein:
Friedhelm Klein (MGV Bökenförde);
Jakob Weeger (MGV Warstein)
Eine sicher ganz seltene Auszeichnung erfuhr ein Sänger, die sich seit 65 Jahren dem Chorgesang verschrieben hat:

Albert Voß (Chorgemeinschaft Volkschor Warstein)

Wüllner und seine Vorstandskollegen überreichten allen Jub

ilaren Ehrennadeln und Ehrenurkunden und gratulierten ihnen ganz herzlich für ihre Treue zum Chorgesang.
Zum Abschluss standen verdiente Funktionäre im Mittelpunkt. In sehr einfühlsamer, von Humor geprägter Weise beleuchtete J Wüllner das Wirken von Alfons Wilmesmeier (25 Jahre 1. Vors. MGV Bökenförde),
Horst Fritsch (30 Jahre 1. Notenwart MGV Bökenförde) und Norbert Hoppe (30 Jahre Vorstandsarbeit in der Chorgemeinschaft Volkschor Warstein), wusste von gemeinsamen Aktionen zu berichten und konnte kleine Döneken vortragen, die er zusammen mit den drei Jubilaren erlebt hatte.
Mit kräftigem und langanhaltendem Beifall signalisierten die

Sänger/innen, dass der Vorstand offensichtlich gute Entscheidungen getroffen hatte.
Abgerundet wurde der Part „Ehrungen“ durch Auftritte des g

astgebenden Chores MGV Cäcilia Allagen und des Belecker Männerchors – beide unter dem Dirigat von Martin Krömer. Während die Allagener Sänger nach dem Stück „Die Wunder dieser Welt“ zu einem Gläschen „Griechischer Wein“ einluden, präsentierte der Belecker Chor „Aber bitte mit Sahne“ und setzte dann einen gefühl

vollen Abschluss mit „My Way“.

Den Schlusspunkt der Jubiläumsveranstaltung setzten dann beide Chöre, bezogen allerdings alle Gäste mit in den Schlussgesang ein.
Wüllner gab dazu eine kurze Begründung:
An unendlich vielen Orten auf der Welt herrscht der Kriegszustand. Wir leben Gott sei Dank seit vielen Jahrzehnten in Frieden und wollen musikalisch zum Ausdruck bringen, dass wir inständig hoffen, dass das noch lange so bleibt!“

Mit dem dreistimmigen Kanon „Dona Nobis Pacem“ ließen Chormitglieder und Gäste den offiziellen Teil der gelungenen Festveranstaltung gemeinsam kraftvoll und mahnend ausklingen, ehe sie sich in Kleingruppen zu Gesprächen zusammenfanden

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